Hochschulen haben einen sehr hohen Energie- und Materialeinsatz und müssen ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dafür schlägt Campusgrün folgende Maßnahmen vor:

• Auf grünen Innovationscampus erfolgt bei Neubauten der Einsatz modernster Technologien. • Förderprogramme der Länder und des Bundes sorgen für die Sanierung von Gebäuden mit dem Ziel eines energieeffizienten, klimaneutralen und ressourcenschonenden Betriebs.
• Etablierung von Nachhaltigkeitsbeauftragen auf Leitungsebene, welche die nachhaltige Entwicklung von Hochschulen in Anlehnung an die Sustainable Development Goals strategisch begleiten und zu ihrem Engagement jährlich berichten.
• Einrichtung von Green Offices auf Verwaltungsebene, deren Mitarbeiter*innen Maßnahmen entwickeln, um Nachhaltigkeit in den Bereichen Forschung, Lehre, Betrieb und Campuskultur in Kooperation mit bestehenden Initiativen umzusetzen und das Nachhaltigkeitsengagement an Hochschulen zu bündeln.

➡ Beschluss “Unterstützung von Green Office-Initiativen”, 33. Bundesmitglieder-versammlung (Wiesbaden, Februar 2016) • Alle Mitglieder der Hochschulen auf die Auswirkungen und Gefahren des Klimawandels aktiv hinweisen und Handlungsoptionen für eine Transformation zu Nachhaltigkeit aufzeigen! Über Rebound-Effekte aufklären, damit Umweltentlastung nicht durch Verbrauchssteigerung ins Gegenteil verkehrt wird.

➡ Beschluss “Klimaschutz des 21. Jahrhunderts an die Hochschulen bringen”, 33. Bundesmitgliederversammlung (Wiesbaden, Februar 2016)