Eine lebenswerte Umwelt geht alle etwas an und erfordert interdisziplinäres und transdisziplinäres Lehren und Lernen. Alle Studierenden sollen sich im Studium mit generellen und fachspezifischen alternativen Lebens-und Wirtschaftsweisen auseinandersetzen, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Auch Lehrformate müssen zu einem nachhaltigen Lernen beitragen: Förder- und Weiterbildungsprogramme für selbstorganisierte Lehrformate, Projektstudien und problembasiertes Lernen unterstützen den Lernprozess zu Nachhaltigkeit.

• Anzahl der Studienplätze insgesamt steigern, insbesondere im Bezug auf die Masterplätze

• Kombinierte Zulassungen zum Master ermöglichen, d.h. insbesondere in Studiengängen, in welchen der Master der Regelabschluss ist, Studierenden den Masterstudienplatz bei erfolgreichem Bachelorabschluss garantieren

• Verschulung durch die Bologna-Reform zurückfahren, z.B. im Bezug auf Attestpflicht, Anwesenheitspflicht und strenge Modularisierung

• Betreuungsrelation, insbesondere Betreuung durch langjährige und praktizierende Forscher*innen, verbessern

• Zugangshürden für Menschen mit Berufsqualifizierung und ausländischer Hochschulzugangsberechtigung abbauen und konkrete Betreuungsmöglich-keiten für ein erfolgreiches Studium schaffen

• Digitalisierung innerhalb der Lehre fördern, z.B. durch die bundesweite Bereitstellung digitaler Infrastruktur, wie Lehr- und Lernplattformen sowie Materialien und die Förderung innovativer und digitaler Lehr- und Prüfungskonzepte, im Sinne eines Blended Learning, um mehr Zeit für den intensiven inhaltlichen Austausch und Diskussion zu schaffen

• Didaktische Weiterbildung für Wissenschaftler*innen fördern und Anreize zur Weiterbildung schaffen

• Die Notwendigkeit von Inter- und Transdisziplinarität in Lehre und Forschung zur Lösung gesellschaftlicher Schlüsselprobleme anerkennen und diese fördern, z.B. durch Ausschreibungen

• Verstetigung der Hochschulpaktmittel des Bundes